Teil eines Werkes 
4. Band (1844)
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Gemüther, Frauen, welche mit Schönheit, Geiſt und Güte verbinden: o, wie fruchtbar und mächtig wird dann die harmoniſche Vereinigung aller dieſer Gedanken, Einflüſſe,

Kräfte, Reize ſeyn, wenn ſie um dies königliche Vermögen

gruppirt ſind, welches, durch die Verbrüderung zuſammen⸗

gehalten und weiſe verwaltet, die wunderbarſten Utopien ausführbar machen wird!

„Welcher Heerd fruchtbarer, edler Gedanken! Welche heilbringenden, belebenden Strahlungen würden unabläſſig aus dieſem Mittelpunkt von Liebe und Befreiung hervor⸗ dringen! Welche großartige Verſuche ließen ſich da machen, welche herrliche Beiſpiele ſich der Welt geben! Welch göttliches Apoſtelamt hätte eine ſo vereinigte Familie! welchen Anſtoß zum Guten könnte ſie, über ſolche Mittel verfügend, der geſammten Menſchheit geben!

„Und dann wäre dieſe Verbrüderung zum Guten im Stand, die verderbliche Verbrüderung zu bekämpfen, deren Opfer ich bin, und welche vielleicht in anderthalbhundert Jahren nichts von ihrer furchtbaren Macht verloren haben wird. Dann könnten die Meinigen dieſem Werk der Fin⸗ ſterniß, des Druckes und Despotismus, welches auf der chriſtlichen Welt laſtet, ein Werk des Lichts, der Entfal⸗ tung und Freiheit entgegenſetzen. Der Geiſt des Böſen und der Geiſt des Guten ſtünden einander gegenüber. Der Kampf würde beginnen, und Gott würde die Gerech⸗ ten beſchützen.

„Und damit die unermeßlichen Geldmittel, welche mei⸗ ner Familie ſolche Macht gäben, ſich nicht erſchöpften, ſon⸗ dern mit der Zeit ſich erneuerten, ſollten meine Erben, auf meinen Willen hörend, das Doppelte der von mir niedergelegten Summe unter gleichen Bedingungen der Aufhäufung niederlegen. Welche neue Quelle machtvoller Wirkſamkeit wäre dies dann nach weiteren anderthalbhun⸗ dert Jahren für ihre Nachkommen! Welche Verewigung des Guten! Einige praktiſche Ideen in Betreff dieſer Ver⸗ brüderung wird man übrigens in dem großen Schrank von Ebenholz im Trauerſaal finden.

„Dies iſt mein letzter Wille oder vielmehr meire letzte Hoffnung.