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3 abſcheulichen, gottloſen Zweck gegründet iſt, durch S2 mörderiſche Erziehung allen Willen, alles Denken, alle Freiheit, allen Verſtand bei den Völkern zu unterdrücken, um ſie zitternd, abergläubiſch, zur Thierheit herabgewürdigt ndeentwaffnet dem Despotismus der Könige zu überliefern, elche ihrerſeits die Geſellſchaft ſich vorbehielt, durch ihre eichtväter zu beherrſchen.“ ei dieſer Stelle des Teſtaments wechſelten Gabriel und Frigny abermals einen ſonderbaren Blick. — Der Notar fuhr fort zu leſen:
6 „Wenn eine verderbte, auf Erniedrigung der Menſch⸗ heit, auf Furcht, auf Despotismus gegründete und mit 4 dem Fluch der Völker beladene Geſellſchaft ſich Jahrhun⸗
derte hindurch erhalten und oft die Welt durch Liſt und
Schrecken beherrſcht hat, was würde dann eine Geſellſchaft ſeyn, die, von brüderlicher Geſinnung, von evangeliſcher Liebe ausgebend, zum Zweck hätte, den Mann und das
Weib von jeder erniedrigenden Knechtſchaft zu befreien, zum Glück hienieden Diejenigen zu berufen, welche vom Leben nur die Schmerzen und das Elend gekannt haben, die nährende Arbeit zu verherrlichen und zu bereichern? — aufzuklären die, welche die Unwiſſenheit ſchlecht macht, zu begünſtigen die freie Entfaltung aller Neigungen, welche Gvott in ſeiner unendlichen Weisheit und unerſchöpflichen Güte dem Menſchen als eben ſo viele mächtige Hebel verliehen hat? — zu heiligen Alles, was von Gott fommt, die Liebe wie die Mutterſchaft, die Kraft wie den Ver⸗ ſtand, die Schönheit wie den ſchöpferiſchen Geiſt? — kurz die Menſchen wahrhaft gottſelig und recht dankbar gegen den Schöpfer zu machen, indem ſie ihnen das Verſtänd⸗ niß der Herrlichkeiten der Natur eröffnete und ihnen ihren verdienten Antheil an den Schätzen dieſer Natur gäbe? „O, wenn der Himmel will, daß in anderthalb Jahr⸗ hunderten die Nachkommen meiner Familie, treu dem letz⸗ ten Willen eines menſchenfreundlichen Herzens, ſich ſo zu
erbarmungsvoll für Alles, was leidet, erhabene, freibeit⸗ liebende Geiſter, beredte, warme Herzen, entſchloſſene
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einer heiligen Gemeinſchaft vereinigen, wenn der Himmel will, daß unter ihnen ſich Seelen finden, liebreich und
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