Teil eines Werkes 
4. Band (1844)
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geſchickten Arbeitern zugezogen, welche allein die bewunderungs⸗ würdigen Stoffe gewebt, die blitzenden Waffen geſchmiedet, die goldnen und ſilbernen Becher eiſelirt, die Geräthe von Eben⸗ holz und Elfenbein geſchnitzt,die funkelnden Edelſteine kunſtreich ge⸗ faßt haben? Nein. In einer Dachkammer, umgeben von einer er⸗ barmenswerthen, hungernden Familie, haben ſie kaum zu leben von ihrem kärglichen Lohn, ſie, die doch wenigſtens zur Hälfte beigetragen haben, das Land mit den Wunderwerken auszu⸗ ſtatten, die ſeinen Reichthum, ſeinen Ruhm und ſeinen Stolz ausmachen.

Ein Handelsminiſter, der einigermaßen ſein wichtiges Amt und ſeine Pflichten begriffe, würde verlangen, daß jede Fa⸗ brik, die etwas zur Ausſtellung liefert, durch eine Wahl von mehren Stufen eine Anzahl der Verdienteſten ausmitteln ließe, aus welcher der Fabrikant den nach ſeiner Anſicht würdigſten Vertreter der arbeitenden Klaſſe bei den großen Indu⸗ ſtriefeſten bezeichnete. Wie ermuthigend würde es ſeyn, den Meiſter zu öffentlicher Belohnung und Auszeichnung den von Seinesgleichen als den Ordentlichſten, Fleißigſten, Geſchickteſten in ſeinem Geſchäft abgeſandten Arbeiter empfohlen zu ſehen! Dann würde eine zur Verzweiflung treibende Ungerechtigkeit verſchwinden. Dann würde die Tugend des Arbeiters durch den Hinblick auf ein ſchönes Ziel angefeuert werden, dann hätte er einen Antrieb, ſeine Sachen gut zu machen.

Ohne Zweifel hat der Fabrikant, vermöge der von ihm be⸗ wieſenen Einſicht, vermöge des Muthes, mit welchem er Ka⸗ pitalien auf's Spiel ſetzt und Anſtalten gründet, und vermöge des Guten, welches er zuweilen ſchafft, ein Recht auf die Auszeichnungen, die ihm zu Theil werden. Aber warum bleibt der Arbeiter von dieſen Belohnungen ausgeſchloſſen, die ſo mächtig auf die Maſſen wirken? Werden etwa bei einem Heer bloß die Offiziere und Generale belohnt? Wenn man die An⸗ führer des gewaltigen und fruchtbringenden Induſtrieheeres belohnt hat, ſollte man doch wohl auch an die Gemeinen in demſelben denken. Warum gibt es für ſie nie eine Auszeich⸗ nung, ein wohlwollendes, tröſtliches Wort aus erhabenem Munde? Warum ſieht man in Frankreich nicht einen einzigen Arbeiter mit einem Ehrenzeichen geſchmückt für ſeine gute Arbeit, für ſeine Luſt zum Geſchäft, für ſeine lange mühevolle

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