Teil eines Werkes 
4. Band (1844)
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Erſter Theil. Die ö ni n Bacchanal

Erſtes Kapitel. Die M e r 9

D Morgen nach dem Tag, an welchem Dagobert's Frau vom Polizeicommiſſär zum Unterſuchungsrichter geführt wor⸗ den war, fand ein lärmender und lebenvoller Auftritt ſtatt auf dem Chäteletplatz vor der Gaſtwirthſchaft zum Säugen⸗ den Kalb. Die Nacht des Dienstags vor Faſtnacht war vergangen. Eine Menge abenteuerlich und armſelig aufgeputz⸗ ter Masken kam von den Bällen, die in den Wirthshäuſern in der Gegend des Stadthauſes gehalten worden waren, und zog ſingend über den Chäteletplatz. Dieſer Trupp machte Halt, als er einen zweiten ähnlichen über den Kai daher

kommen ſah, und ſtieß ein Frendengeſchrei aus in der Hoff⸗ nung auf einen Weitkampf in ſchlüpfrigen Redensarten und

ſ en dergleichen den Ruhm Vadé's begründet haben.

Dieſer mehr oder minder betrunkene Haufe, bald durch viele Leute vermehrt, die ihr Geſchäft frühzeitig auf die Straße trieb, war in einem Winkel des Platzes zuſammen⸗ gedrängt, als ein verwachſenes, blaſſes Mädchen mitten in denſelben hineingerieth. Es war die Mageux, welche mit Tagesanbruch ausgegangen war, ſich Näharbeit zu holen.

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