Teil eines Werkes 
2. Band (1844)
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gewinden und pausbackigen Amoretten zeigte.

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Pierter Theil.

Siebzehntes Kapitel. Der Pavillon.

Das Htel St. Dizier war eine der geräumigſten und ſchönſten Behauſungen in der Babylonſtraße zu Paris. Das altfränkiſche Gebände hatte etwas Strenges, Finſteres, Ehr⸗ furchtgebietendes in ſeinem Aeußeren. Hohe Fenſter mit kleinen Scheiben und ſilbergrauen Rahmen ließen die von der Zeit geſchwärzten Steinmaſſen noch düſterer erſcheinen. Das Hötel glich allen um die Mitte des vorigen Jahrhun⸗ derts gebauten. Es beſtand aus einem großen Wohnhaus mit einer breiten Freitreppe, die ins Erdgeſchoß führte, mit einem dreieckigen Giebel und mit einem gebrochenen Dach über dem erſten und einzigen Stockwerk. Die eine Hauptſeite ging in einen großen Hof, mit Bogengängen zu beiden Sei⸗ ten, welche zu den Wohnungen der Dienerſchaft, den Küchen u. ſ. w. führte. Die andere Hauptſeite hatte die Ausſicht auf einen Garten von zwölf bis fünfzehn Morgen, und an

ſie ſchloſſen ſich im rechten Winkel zwei Flügel an, welche

zwei Seitengalerien bildeten.

Wie in allen großen Behaufungen dieſes Quartiers, ſo ſah man auch in dieſer am Ende des Gartens das ſogenannte kleine Hötel oder kleine Haus. Es war eine in dem lieblichen ſchlechten Geſchmack der Pompadourzeit gebaute Rotunde, die üherall, wo ein behauener Stein ſich hatte anbringen laſſen, ein Uebermaß von Wegwartblättern, Bandſchleifen, Blumen⸗

Adriana von Cardoville bewohnte Pavillon beſtand aus einem Erdgeſchoß, in welches man auf einigen Stufen durch eine

Dieſer, von