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ZPweiter Theil. Da S c 5 o i
Siebentes Kapitel. 6 Herr Rodin.
Drei Monate waren verfloſſen, ſeitdem Dſchalma zu Ba⸗ tavia ins Gefängniß geworfen war, unter der Anſchuldigung, zu der Mordſecte der Phanſegars oder Würger zu gehören. Der folgende Auftritt trug ſich im Anfang des Februars 1832 in Frankreich zu, auf dem Schloß Cardoville, einem alten Edelſitz auf dem ſteilen Ufer der Picardie, nicht weit von St. Valery, an einer Stelle des Kanals, wo faſt jedes Jahr mehre Schiffe durch Windſtöße aus Nordweſt mit Mann und Maus zu Grunde gehen.
heftigen Sturms, welcher ſich in der Nacht erhoben hatte. Oft iieß ſich ein Getöſe wie ferner Geſchützdonner vernehmen,
elches durch das Echo des Ufers wiederholt ward. Dies war das Getöſe der Brandung am Fuß der Höhe, auf welcher das Schloß ſtand. Es war gegen ſieben Uhr Morgens. Das Tageslicht drang noch nicht durch die Fenſter eines großen Zimmers im Erdgeſchoß des Hauſes. In dieſem Zimmer war, trotz der frühen Stunde, eine etwa ſechszigjährige Frau mit einem ehrlichen Geſicht, gekleidet wie eine reiche Pächterin der Picardie, beim Schein einer Lampe mit einer Näharbeit be⸗
kleine Säckchen. Das Geſicht dieſes bereits ergrauten Man⸗ nes verrieth Verſtand, Offenheit und Rechtlichkeit, gemiſcht
von grünem Tuch, ſchwarze Sammthoſen und hohen kamaſchen von gelbem Leder. Der fürchterliche Sturm, welche
Im Innern des Schloſſes vernahm man das Toben eines
ſchäftigt. Vor einem großen Tiſch ſaß ihr Mann, etwa eben ſo alt wie ſie, und füllte Proben von Waizen und Hafer in
mit ein wenig Bauernſchlauheit. Er trug ein kurzes Rö n
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