Teil eines Werkes 
2. Band (1844)
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und Erſchöpfung um. Brüder! Das gute Werk wird in dieſem Land gedeihen!“

„Dieſen Morgen,“ nahm der Neger das Wort, „ſah ich ein altes Männchen, welches ſich gemächlich aus ſeinem Landhaus nach Batavia tragen ließ, während einer ſeiner ſchwarzen Sklaven blutig gegeißelt ward. Dieſer abgelebte Kaufmann nahm gleichgültig die Liebkoſungen von zwei jungen Mädchen hin, welche deren Eltern ihm für ſeinen Harem verkauft haben, weil ſie zu arm ſind, um ſie zu ernähren. Der Palankin, in welchem das Männchen mit dem Mädchen bequem ruhte, ward von zwölf jungen kräftigen Männern getragen. Brüder, es gibt hier Mütter, welche aus Noth ihre Töchter verkaufen, Sklaven, welche man zerfleiſcht, Menſchen, welche wie Laſtthiere andere Menſchen tragen. Das gute Werk wird in dieſem Land gedeihen.“

„In dieſem Land und in jedem Land, wo Unterdrückung, Elend, Verderbniß und Sklaverei ſich findet,“ fügte Faring⸗ hea hinzu.

„Wenn es uns gelingt, Sſchalma zu werben, wie Mahal uns empfohlen hat,“ ſagte der Hi ſere Reiſe nach Java hätte dann einen doppelten Vorth iſe kö ten wir zu den Unſrigen di ling zählen, welcher ſo viele haſſen.“

„Er wird kommen,“ ſagte Faringhea. „Wir müſſen ſeinen Haß aufſtacheln.“

„Wir müſſen ihn an den Tod ſeines Vaters erinnern,“ meinte der Hindu. 0

„An ſeine Gefangenſchaft,“ fügte der Meſtize hinzu. „Wenn ſein Haß entbrennt, gehört er uns“

Der Reger hatte während dieſes Geſprächs ſeinen eignen Gedanken nachgehängt. Plötzlich ſagte er: „Brüder! — — Wenn Mahal uns täuſchte!“

en unternehmenden Jüng⸗

ache hat, die Menſchen zu

„Er?“ rief der Hindu faſt unwillig. „Er hat uns Zuflucht 3

auf ſeinem Schiff gegeben und damit unſere Flucht vom Feſt⸗ land möglich gemacht. Er will uns hier auf ſeine Gvelette nehmen und nach Bombay führen, wo wir Fahrgelegenheit nach Amerika, Afrika und Europa finden.“ 3

„Was ſollte den Schmuggler beſtimmen, uns zu verrathen 2*

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