Teil eines Werkes 
2. Band (1844)
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Tag über hatte er nicht gewagt hinzugehen, und ſich im Ge⸗ büſch verborgen gehalten.“

„Mahal!“ ſprach Joſua, „wenn Ihr die Wahrheit geſagt habt, wenn Alles gelingt, ſo könnt Ihr auf Begnadigung und auf eine gute Belohnung rechnen. Auf dem Ruyter iſt ein Platz für Euch genommen. Morgen fahrt Ihr ab und kommt aus dem Bereich der Rache der Würger, die Euch bis hieher verfolgen würden. Die Vorſehung hat Euch aus⸗ erſehen, dieſe drei Böſewichter in die Hände der Gerechtig⸗ keit zu liefern. Gott wird Euch ſegnen. Geht ſogleich nach der Wohnung des Statthalters und erwartet mich am Ein⸗ gang. Ich werde Euch einführen. Die Sache iſt ſo wichtig, daß ich ihn unbedenklich in der Nacht ſtöre. Eilt! ich komme nach.“

Im Höfchen vernahm man die raſchen Tritte des wegge⸗ henden Mahal. Wieder herrſchte tiefe Stille im Haus. Jvſua ſetzte ſich wieder an ſeinen Schreibtiſch und fügte zu dem an⸗ gefangenen Bericht eilig die Worte hinzu:

„Geſchehe, was da wolle, — jetzt iſt es unmöglich, daß

Dſchalma Batavia verläßt. Seyn Sie verſichert, am 13.

Februar des nächſten Jahres wird er nicht zu Paris ſeyn.

Wie ich vorausgeſehen habe, muß ich dieſe ganze Nacht

auf den Beinen ſeyn. Ich eile zum Statthalter. Morgen

füge ich noch einige Worte zu dieſem langen Bericht, den de Ruhter nach Europa bringen wird.“

Herr Joſua verſchloß ſeinen Schreibtiſch, ſchellte heftig und eilte zum großen Erſtaunen ſeiner Leute, die nicht gewohnt waren, ihn bei Nacht ausgehen zu ſehen, nach der Wohnung

igee ecte

des Statthalters.

*

Fünftes Kapitel. „ Die Trümmer von Tſchandi.

Auf das Gewitter, deſſen Annäherung dem Würger für ſeine Anſchläge auf Dſchalma ſo ſehr zu ſtatten gekommen, war ein ſchöner Abend und eine ruhige, heitere Nacht gefolgt.