Dſchalma wandte ſich in das Dickicht und ging mit großen Schritten in der Richtung nach dem Berg, auf welchem die Trümmer von Tſchandi liegen. Vor Nacht konnte er nicht dort eintreffen.
Viertes Kapitel. Herr Joſua van Dael.
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Herr Joſua van Dael, der Correſpondent des Herrn Rodin, war zu Batavia auf Java geboren. Seine Eltern hatten ihn in dem berühmten Ordenshaus der Zeſuiten zu Pondi⸗ chöry erziehen laſſen. Dort hatte er ſich als Profeß der drei Gelübde, oder als Laienbruder, oder nach dem gemeinen
Ausdruck als zeitlicher Helfer in die Geſellſchaft Jeſu
aufnehmen laſſen. Als Kaufmann ſtand er im Ruf fleckenlo⸗ ſer Redlichkeit. In den Geſchäften war er pünktlich, in ſei⸗ nem Benehmen kalt, verſchwiegen und zurückhaltend. Bei jeder Gelegenheit gab er Beweiſe von Scharfblick und Ge⸗ wandtheit. Seine Geſchäfte waren faſt immer glücklich, denn meiſt gab eine ſchützende Macht ihm zeitig Kenntniß von den Begebenheiten, welche auf dieſelben Einfluß haben konnten. Das Ordenshaus zu Pondichéry war bei ſeinen Unterneh⸗ mungen betheiligt, da es ihn mit der Ausfuhr und dem Aus⸗ tauſch der Erzeugniſſe ſeiner großen Güter in jener franzö⸗ ſiſchen Colonie beauftragt hatte. Er ſprach wenig, hörte
viel, ließ ſich nie in Erörterungen ein, war überaus höflich,
gab wenig, aber das Wenige mit Auswahl und am rechten Ort. Damit flößte er im Allgemeinen zwar keine Zuneigung, aber doch die Achtung ein, welche einem Mann von ſtrengen Sitten nie entgeht. Statt ſich den ungebundenen Süten der Colonie hinzugeben, ſchien er höchſt regelmäßig zu leben. Auch ſein Aeußeres hatte eine gewiſſe ernſte Würde, die ihren Eindruck nicht verfehlte.
Während Dſchalma ſich nach den Trümmern von t
gab in der Hoffnung, den General Simon zu tre


