Schweif, von Licht umfloſſen, zeigte. Dieſer Augenblick war der Hoch⸗ und Endpunkt von Dſchalma's Wonnerauſch. Der junge Mann fühlte ſich plötzlich von einer ſanften Wehmuth ergriffen. Er ließ die Zügel fallen und fuhr mit der Hand nach ſeinen feuchten, umflorten Augen. Das Pferd blieb ſtehen, ſtreckte ſeinen langen Hals aus und wandte den Kopf etwas ſeitwärts nach dem Dickicht, wo es den Fußgänger be⸗ merkte. Dieſer Menſch war faſt wie ein europäiſcher Ma⸗ troſe gekleidet. Er trug Wams und Hoſen von weißer Lein⸗ wand, einen breiten, rothen Gürtel und einen flachen Stroh⸗ hut. Sein Geſicht war braun und ausdruckspoll, und, trotz ſeinen vierzig Jahren, bartlos. Er hieß Mahal und war Schleichhändler. Er trat zu Dſchalma heran, griff ehrerbietig an den Hut und ſagte in ſchlechtem Franzöſiſch: „Sie ſi nd der Prinz Dſchalma?“
„Was willſt Du?“ fragte der Angeredete.
„Sie ſind — — der Sohn von Kadſcha Sing?“
„Nochmals! Was willſt Du?“
„Der Freund des Generals Simon?“
„General Simon?“ rief Dſchalma.
„Sie reiten ihm entgegen,“ fuhr der Schleichhändler fort, „wie Sie jeden Abend thun, ſeitdem Sie ſeine Rückkehr von Sumatra erwarten.“
„Ja. Aber woher weißt Du das?“ fragte Dſchalma, den Menſchen mit Staunen und Neugier betrachtend.
„Heut oder morgen ſoll er zu Batavia landen.“
„Sollteſt Du von ihm kommen?“
„Möglich,“ antwortete Mahal mit argwöhniſcher Miene. „Sind Sie aber auch wirklich der Sohn von Kadſcha Sing?“
„Ich ſage Dir, ja. Wo haſt Du den General Simon geſehen?“
„Wenn Sie der Sohn von Kadſcha Sing ſind, welchen Beinamen führen Sie?“ fragte Mahal noch immer mit arg⸗ wöhniſchem Blick.
„Man nannte meinen Vater den Vater des Hochher⸗ zigen,“ antwortete Dſchalma, während eine Wolke des Trüb⸗ ſinns über ſein ſchönes Geſicht zog. Seine Antwort ſchien den Frager von der Identität der Perſon zu überzeugen.
Dennoch, fügte er hinzu: „Sie haben vor zwei Tagen einen
vom General Simon aus Sr 7
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