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niſſen, durch welche wir von nun an unſere Zukunft wenigſtens geſichert finden. Nach einem Augenblicke des Nachdenkens ſeufzte Julchen und ſagte:
„Es liegt etwas Kummererregendes in dem Glücke, das uns begegnet — — — wenn man bedenkt, daß dieſes Glück nicht auch Andern zu Theil wird.“ — — — Darauf ſah es mich an und fügte, während eine Thräne unter ſeinen langen Wimpern hervorrollte, bei: — Müt⸗ terchen, — — — ich ſage dies in dem Gedanken an die Kinder des Herrn Sylvan! — — — die nun und auf immer ohne Vater und ohne Mutter ſind!
Findeſt Du nicht, mein Edmund, daß dieſe Erinne⸗ rung an das Schickſal jener armen Waiſen von einer rührenden und erhabenen Herzensgüte zeugt. Ach! mein Freund, wenn Du das verehrungswürdige Herz Deiner Mutter haſt, ſo haben Deine Kinder das Deinige; ich finde Dich in ihnen in jedem Augenblicke wieder und dieß tröſtet, ſtärkt und ermuthigt mich. — — Wolle der Himmel, daß mich meine Hoffnung nicht getäuſcht habe, und ſie wird es nicht, denn Gott iſt gerecht! Wolle der Himmel, daß Du zu uns zurückkehrſt und wir werden dann, ſoviel in unſerer Macht liegt, jene letzte Bitte Deines Verbannungsgenoſſen mit frommem Gefühle er⸗ füllen. Derſelbe ſagte:
„Herr Morand, wenn Sie jemals nach Frankreich zurücktehren, ſo empfehle ich Ihnen meine armen Kin⸗ der an.“
Ich bat, wie Du weißt, den Vorſteher der Bettler⸗ verwahrungsauſtalt, die Güte zu haben, von Zeit zu Zeit Nachrichten über den Sohn und die Tochter des Herrn Sylvan einzuholen und mir dieſelben mitzutheilen. Er nahm meine Bitte ſehr gefällig auf und ſein letzter Brief meldet mir, daß Peter und Marie für alle als Muſter daſtänden und daß dieſe armen Kinder, von ſo vielen andern, armen Verlaſſenen eine Ausnahme bildend, weit entfernt, ihre guten Eigenſchaften zu verlieren, weit
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