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Johanne und Louise oder Die Familien der Deportirten / von Eugène Sue ; Deutsch von Julius Werner
Entstehung
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weißliche Strich, den der Weg bildete, diente ihnen als Wegweiſer, der aber kaum ſichtbar war inmitten der Finſterniß, welche vom Schatten großer Bäume gebildet wurde, über deren Gipfeln man hie und da einige Stern⸗ chen blinken ſah. Plötzlich blieb Sylvan ſtehen und in⸗ dem er auf eine rieſige Eiche zeigte, die einzeln inmit⸗ ten einer lichten Waldſtelle ſtand, ſagte er zu ſeinem Freund Kleinhans: Siehſt Du wohl jene Eiche? Kleinhans, Ja. Sylvan. Wirſt Du die Stelle wieder erkennen? Kleinhans. Dies ſcheint mir nicht ſchwierig zu ſein. Sylvan.

Man weiß nicht, was geſchehen kann. Paſſe wohl auf! Wann man einem alten Weg folgt, der jetzt mit Kräutern überwachſen iſt und der großen Eiche gegen⸗ über ausmündet, kommt man ungefähr fünfhundert Schritte von da in eine verlaſſene Mergelgrube, deren Eingang nun mit Brombeergeſträuch bedeckt iſt. Das iſt ein gutes Verſteck. Im Hintergrunde dieſes beinahe un⸗ terirdiſchen Schlupfwinkels iſt eine kleine, ſprudelnde Quelle und wenn man ein Brod mitnimmt, kann man da ſchon einige Tage den Verfolgungen entgehen.

Kleinhans.

Gott ſei Dank! wir werden, wie ich hoffe, nicht nöthig haben, uns zu verbergen. Aber Du haſt Recht, man weiß nicht, was geſchehen kann; ich danke für die Mittheilung.

Kleinhans und Sylvan ſetzten ihren Weg fort und nachdem ſie noch einige Zeit gewandert, entdeckten ſie am Ende des Weges eine weniger dunkle Stelle; es