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Dieſe zwei Landleute waren Sylvan und ſein Freund Kleinhans.
Bevor ich weiter erzähle, einige Worte über Klein⸗ hans.
Ich kannte ihn. Niemals habe ich einen ehrbarern Charakter, eine reinere, ſo wunderſam einſichtige Hin⸗ gebung für die Sache der Republit getroffen. Hier die Geſchichte dieſes unbekannten, aber muthigen Apo⸗ ſtels des demokratiſchen Glaubens.
Er war Rebmann und beſaß genug, um in einer beſcheidenen Wohlhäbigkeit leben zu können. Im Jahr 1848 war Kleinhans wie Millionen ſeiner Mitbürger ſeiner politiſchen Rechte entſetzt und bekümmerte ſich nicht um öffentliche Angelegenheiten. Aber ſobald er einmal ein Recht auszuüben hatte, beſchäftigte er ſich deſto leb⸗ hafter damit. Er hatte die geringe Bildung der wohl⸗ habenden Bauern unſerer Landſchaft erhalten und konnte leſen und ſchreiben. Ich ſah ihn zum erſten Mal kurz nach der Zeit, wo die Verordnungen über den Bücher⸗ verkauf ergangen waren, die ſo ſtreng und dem ewig gerechten Satze, daß jeder das Recht hat, ſeine Gedan⸗ ken zu veröffentlichen, ſo zuwider waren. Die Verord⸗ nungen machten die republikaniſche Propaganda, ſo weiſe, ſo gemäßigt ſie auch war, rein unmöglich. Klein⸗ hans kam damals zu mir, um meinen Rath über ein Vorhaben zu vernehmen, das er mir ungefähr in folgen⸗ den Worten auseinander ſetzte:
Bürger, ſagte er zu mir, ich wünſche unſerer Sache auf nützliche Weiſe zu dienen. Ich beſitze einige Reben, die ich ſo verpachtet habe, daß ſie mir genug zum leben eintragen. Ich bin ein Bauer und kenne die Bauern. Was ſehr vielen unter ihnen fehlt, iſt der Un⸗ terricht, die Kenntniß und das Bewußtſein ihrer politi⸗ ſchen Rechte und Pflichten; die Bauern haben weder die Zeit, noch die Gelegenheit, noch die Mittel, die Jour⸗ nale zu leſen, die ſie aufklären und leiten könnten; die⸗


