Teil eines Werkes 
8. Band (1843)
Entstehung
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Anfangs wich dieſer lebhaft zurück und nahm in langes Dolch⸗ meſſer aus ſeiner Taſche, dann ſtürzte er auf Rudolph zu.

Marie ſtieß, als ſie den Dolch des Banditen gegen ihren Vater geſchwungen ſah, einen herzzerreißenden Schrei aus, ſprang aus dem Wagen und umſchlang Rudolph.

Es wäre um ſie und ihren Vater geſchehen geweſen, wenn nicht der Chourineur, der ſogleich die Livrée des Fürſten erkannt hatte, ſich durch übermenſchliche Anſtrengung zu dem Skelett ge⸗ drängt hätte.

In dem Augenblicke, als der Bandit den Fürſten mit dem Meſſer bedrohte, hielt ihm der Chourineur den Arm mit der einen Hand, während er ihn mit der andern am Kragen packte und halb niederdrückte.

Der Räuber konnte ſich, obgleich unverſehens von hinten ge⸗ faßt, umdrehen, erkannte den Chourineur und rief aus:

„Der Mann mit der grauen Blouſe aus La Force! Diesmal entgehſt Du mir nicht!“ Und er ſtürzte ſich wüthend auf den Chon⸗ rineur und ſtieß ihm das Meſſer in die Bruſt.

Der Chourineur wankte, aber fiel nicht, — die Menge ſtand zu gedrängt.

„Die Wache! Die Wache kommt!“ riefen einige Stimmen.

Bei dieſen Worten und bei dem Anblicke der Ermordung des Chourineurs zerſtreute ſich die ſo dicht gedrängte Menge, um bei dem Morde nicht gefährdet zu werden, wie durch einen Zauberſchlag und entfloh nach allen Seiten hin. Auch das Skelett, Nicolaus Martial und der kleine Lahme verſchwanden.

Als die Wache mit dem Courier ankam, der entſchlüpft war, als ihn die Menge verlaſſen hatte, um den Wagen des Fürſten zu