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ſich mit Anſtrengung niederſetzte. „Es iſt wahrſcheinlich von keiner Bedeutung, aber ich bin erſchöpft.“
„Vielleicht würden Sie wohlthun, wenn Sie ſich zu Bett be⸗ gäben,“ entgegnete der Pfarrer mit aufrichtiger Theilnahme, „und Ihren Arzt kommen ließen.“
„Ich bin Arzt, Herr Abbé,“ entgegnete Polidori. „Der Zuſtand Jacobs erfordert eine aufmerkſame Behandlung, und ich widme ſie ihm.“
Der Notar zuckte zuſammen.
„Ein wenig Ruhe wird Sie hoffentlich ſtärken,“ ſagte der Pfarrer. „Ich verlaſſe Sie jetzt, vorher aber will ich Ihnen eine Quittung über die erhaltene Summe geben.“
Während der Pfarrer den Empfangſchein ſchrieb, wechſelten Jacob Ferrand und Polidori einen Blick, der unmöglich zu be⸗ ſchreiben iſt.
„Nun guten Muth! hoffen Sie!“ ſprach der Pfarrer, indem er dem Notar die Quittung übergab. „Gott wird noch lange nicht zugeben, daß Einer ſeiner beſten Diener ein Leben verlaſſe, das er auf ſo nützliche und edle Weiſe angewendet hat. — Morgen werde ich wiederkommen, um mich nach Ihrem Zuſtande zu erkundigen. Leben Sie wohl, mein würdiger und frommer Freund!“
Der Pfarrer ging fort; Jacob Ferrand und Polidori blieben allein.


