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Es hat daſſelbe nichts Schauerliches, nichts Düſteres.
In der Mitte eines der erſten Höfe ſieht man einige Baum⸗ und Gebüſchgruppen, an deren Fuße hier und da bereits die grünen friſchen Triebe der Primeln und Schneeglöckchen hervordringen; eine
Vortreppe mit einem gewölbten Lattendache darüber, an welchem ſich die knotigen Zweige des Weinſtocks hinſchlängeln, führt zu
einem der ſieben oder acht Räume, auf welchen die ageie um⸗ hergehen dürfen.
Die großen Gebäude, welche dieſe Höfe umgeben, gleichen denen einer Caſerne oder Fabrik, die ungemein ſorgfältig unterhalten wird.
Es ſind große Fagaden von weißem Stein mit hohen, breiten Fenſtern, durch die eine friſche reine Luft in Menge einſtrömt. Die Steinplatten und das Pflaſter der Höfe ſind außerordentlich rein. Im Erdgſchoſſe dienen große Säle, die im Winter geheizt, im Sommer gelüftet werden, den Tag über den Gefangenen als Converſativnsplätze, Werkſtätten und Speiſeſäle.
Die höhern Stockwerke find für ungeheuer große Schlafſäle von zehn bis zwölf Fuß Höhe mit ſpiegelglattem Fußboden beſtimmt; darin ſtehen zwei Reihen eiſerner Betten, vortreffliche Betten, die in einem Strohſacke, einer dicken weichen Matratze, einem Pfühl⸗ weißem Bett⸗Tuche und einer warmen wollenen Decke beſtehen.
Bei dem Anblicke dieſer Anſtalten, welche alle Bedingungen des Behagens und der Geſundheit vereinigen, wird man unwill⸗ kührlich da man daran gewöhnt iſ. die Swiſ für
ſmutzg und finſter ſind nur die armſeligen Woh⸗ nungen, in denen, gleich Morel dem Steinſchneider, ſo viele arme,


