indem er von Neuem zornig auf den Tiſch ſchlug; — mir wird ganz ſonderbar zu Muthe, wenn ich mir die Kleine denke, wie ſie mit den blutigen Füßen neben der Alten herläuft ..
— Wir ſtiegen in eine Dachſtube der Straße de la Mortellerie; dicht am Eingang wohnte ein Schenkwirth, die Eule trat bei ihm ein, mich immer noch bei der Hand haltend. Dort trank ſie ſtehend am Ladentiſch einen hal⸗ ben Schoppen Branntwein.
— Teufel! das könnte ich nicht trinken, ohne total betrunken zu ſein.
— Das war ihr gewöhnliches Maaß, und darum legte ſie ſich auch ſtets betrunken zu Bette. Vielleicht war es der Grund, daß ſie mich ſo geſchlagen hat. End⸗ lich ſteigen wir hinauf und ich kann ſagen, daß mir nicht ganz wohl zu Muthe war. Wir treten ein, und die Eule verſchließt die Thür doppelt; ich werfe mich ihr zu Füßen und flehe um Verzeihung für meinen Fehl⸗ tritt. Sie antwortet mir nicht, und indem ſie in der Stube auf und ab rennt, höre ich ſie murmeln: „Was werd' ich dem Luder nun thuen, das mir meinen Gerſten⸗ zucker geſtohlen hat? — Was fange ich mit ihr an?“ und ſie ſtellte ſich vor mir hin, indem ſie mich mit dem großen grünen Auge furchtbar anſah. Ich lag immer noch auf den Knieen; plötzlich ſcheint ihr etwas einzu⸗
fallen, ſie geht an einen Kaſten und holt eine Zange .
— Eine Zange! — rief der Mſſeun — Ja, eine Zange. — Und wozu?
— Um 2 zu n — ſengi


