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Zeichen zu verſtehen, daß ſie ſchweigen und Duhous⸗ quet mit Toinette allein laſſen möge.
„Muth, mein Freund, Muth! Ihrem Herzen, das ſchon ſo viel ausgeſtanden, ſteht ein furchtbarer Schlag bevor,“ ſagt Wolfrang zu Herrn Dubous⸗ quet, welcher ihn in das Vorzimmer vor dem Ca⸗ binet begleitete, wo Toinette blieb; „beſchließen Sie Nichts, bevor Sie mich wieder ſehen. Da Ihre Nichte und deren Familie Ihre Dienſte ausſchlägt, ſo werden wir ſie ſchon zu beſtimmen wiſſen, die unſerigen anzunehmen. Wir werden Ihre Nichte nicht im Stich laſſen; ſie verdient das tiefſte Er⸗ barmen. Ja, ich wiederhole Ihnen trotz des furcht⸗ baren Geſtändniſſes, das Toinette Ihnen jetzt ab⸗ legen wird, iſt ſie des zärtlichſten Mitleids würdig, das dürfen Sie mir auf mein Wort glauben.“
„Sie hat mir ein furchtbares Geſtändniß abzu⸗ legen?“ fragte Herr Dubousquet ebenſo überraſcht, als beunruhigt. „Großer Gott, Sie wiſſen alſo, welcher Grund das Mädchen zu mir geführt hat?“
„Ja, aber ich wiederhole Ihnen, tadeln Sie das unglückliche Kind nicht . beklagen und tröſten Sie die Arme . . geben Sie ihr die Verſicherung, daß ſie auf uns zählen kann.“
Dann wendet ſich Wolfrang an ſeine Frau, und indem er ihr mit einem von Rührung noch feuchten Blick Herrn Dubousquet bezeichnet, der ſtumm vor Beſtürzung und Angſt daſteht, fügt er hinzu:
„Du kennſt ihn bis jetzt nur aus einer einzigen Handlung, dieſen großherzigen Märtyrer der Bru⸗ derliebe; aber wenn Du einmal weißt, Sylvia, wel⸗ chen Schatz von Zärtlichkeit, Selbſtverleugnung,


