Teil eines Werkes 
2. Band (1858)
Entstehung
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zu beruhigen und ſie zu verſichern, daß Juſtin ſeit vierzehn Tagen bei ihm arbeite. Sie fügte in ihrem Brief hinzu, der Mann habe ein höchſt verdächtiges Geſicht.

Es unterliegt keinem Zweifel mehr, er muß es ſein, ruft Dubousquet.Ach, der unglückliche Junge! er iſt verloren!

Verloren! mein Bruder! ruft ihrerſeits Toi⸗ nette erſchrocken über den Ausdruck in den Zügen ihres Onkels;warum ſollte er denn verloren ſein?

Aber ohne auf dieſe Frage zu antworten, fährt Dubousquet fort:

Hat Ihre Mutter Ihnen andere Details über dieſen Landry mitgetheilt?

Nein; ſie ſchrieb mir, wie ich Ihnen eben erzählt habe, daß er ſehr verdächtig ausſehe, aber, nach ſeinen Aeußerungen zu ſchließen, ein rechtſchaf⸗ fener Mann zu ſein ſcheine; er verſprach ihr, über Lene Bruder zu wachen wie über ſeinen eigenen So R. 4

Welcher Mentor! himmliſche Güte! ruft Herr Dubousquet zitternd;mein Kind ſchreiben Sie heute noch an Ihre Mutter, Sie müſſe Juſtin um jeden Preis aus der Geſellſchaft dieſes Landry weg⸗ nehmen, denn ſonſt, ich wiederhole es Ihnen, iſt der unglückliche Junge verloren . . . wenn er es nicht bereits iſt.

Mein Gott, Sie machen mich zittern . . . dieſer Landry iſt alſo ..

Ein höchſt gefährlicher Menſch.

Ah, vielleicht iſt es nicht derſelbe, dem Sie ſo mißtrauen.