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darauf; dann kannſt Du ihn dieſen Morgen ſelbſt forttragen.“ „Ja, gnädigſter Herr,“ antwortet Bartolomeo, indem er beſchäftigt iſt dieſe Befehle auszuführen. Der Herzog della Sorga ſchreitet nachdenklich,
ſchweigſam in ſeinem Kabinet auf und ab; dann
als er Bartolomeo mit der verſiegelten Depeſche in der Hand auf die Thüre zuſchreiten ſieht, ge⸗ bietet er ihm mit einer Geberde anzuhalten. Der Vertraute kehrt wieder um und erwartet die Be⸗ fehle ſeines Herrn, der ſich einen Augenblick ſam⸗ melt und hierauf alſo beginnt:
„Was iſt denn geſtern Abend, als wir von Herrn Wolfrang zurückkamen, zwiſchen meinen beiden Söh⸗ nen vorgefallen? Ich meine in ihren Zimmern einigen Lärm gehört zu haben; Du wohnſt zunächſt bei ihnen; Du weißt vielleicht . .“
„Bah! eine Lumperei, gnädigſter Herr.“
„Ei ſo ſprich doch.“
„Ein Glas Limonade, ein einfaches Glas Li⸗ monade.“
„Was willſt Du damit ſagen?“
„Sie wiſſen, gnädigſter Herr, daß der Marquis Ottavio jeden Abend vor Schlafengehen ein Glas Limonade trinkt. Ich wollte es ihm bringen und ging zu dieſem Behuf durch das Zimmer des Grafen Felippe, als dieſer rief, es ſei ihm unerträglich, daß man immer durch ſein Zimmer gehe, um zu ſeinem Bruder zu kommen; ich bemerkte ihm, es ſei nicht anders möglich, und darüber gerieth er ſchrecklich in Hitze. Der Lärm zog den Marquis herbei; ſeine Gegenwart brachte Felippe noch mehr in Harniſch;
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