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verkannt werden oder als Opfer der Ungerechtigkeit der Menſchen unterliegen.“
„Ich habe Das zu Dir geſagt.“
„Haſt Du nicht kurz vor dieſer unglückſeligen Soiree hinzugefügt, die Umſtände, der Zufall haben Deine Wünſche übertroffen und als Miethleute eine Auswahl von Perſonen in dieſem Hauſe verſam⸗ melt, die als lebendige Beweiſe für eine Ueberzeu⸗ gung dienen können, die Du mir beizubringen wün⸗ ſcheſt, weil ſie mich, wie Du hoffeſt, vor einem für mich ſo ſchmerzlichen Irrthum bewahren werde?“
„Ja, vielgeliebte Sylvia, Dein Feſthalten an dieſem Glauben wird Dich curiren“
„Ich bitte Dich noch einmal, Wolfrang, verzeih mir die Umnachtung meines Verſtandes. Ach, be⸗ weiſen nicht die Thatſachen, die ich heute geſehen, und Deine Enthüllungen ſelbſt nur allzu deutlich.
„Die Strafloſigkeit der Schlechten und das Un⸗ glück der Gerechten?“
„Iſt Dieß nicht allzu wirklich? Wer waren heute Abend hier die rechtſchaffenen Leute, die Leute von Herz, die Leute von hochſinniger Hingebung? Herr Lambert? Er wird ſchändlich getäuſcht von ſeiner Frau... Antonine Jourdan? Sie wird vor Aller Augen entehrt von ihrem Bräutigam, der ſie im Stich läßt . .. Herr Dubousquet? Er iſt ein verurtheilter Verbrecher, man hat ihn ſchmählich fortgejagt. . . Iſt dieß wahr, Wolfrang?“
„Es iſt wahr.“
„Wer waren heute Abend hier die verächtlichen Leute, die verdorbenen, die ſchlechten, die Böſewichte? Der Bankier Borel? Er verdankt ſein Vermögen


