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„Ich geſtehe es,“ antwortet der Buchhändler, ein ſolches Benehmen . . .“
„Iſt ziemlich ſelten, nicht wahr?“
„Sehr ſelten in der That.“
„Was wollen Sie? Herr Wolfrang iſt nicht wie andere Menſchen: als er erfuhr, daß man in der Nachbarſchaft ſein Haus das Haus des lieben Herr⸗ gotts getauft hatte, gereichte ihm dieß zu einer ſüßen Befriedigung, wovon Sie ſich keinen Begriff machen können.“
„Dieſe Befriedigung muß ihn ſchwer Geld koſten,
denn wahrhaftig, die Wohnungen im Hauſe ſind mehr als das Doppelte werth.“
„Gewiß, mein geehrter Herr wünſcht es ſo.“
„So bezahle ich z. B. zweitauſend Franken Miethe für dieſen Laden, für die dazu gehörigen Gelaſſe und eine vollſtändige Wohnung im Entre⸗ ſol, die mit einer Eleganz und einer ausgeſuchten Feinheit möblirt iſt, woran meine Frau und ich nicht gewöhnt waren, obwohl wir uns wohlhabend nennen dürfen.“
„Herrn Wolfrangs einziger Ehrgeiz beſteht darin, daß ſeine Herren Hausbewohner ſich bei ihm gefal⸗ len ſollen. Dieß iſt ſeine fixe Idee.“
So ſcheint es; ich bedaure blos die Klauſel im Miethvertrag, kraft welcher jedes Vierteljahr .. .“ „Gegenſeitige Aufkündigung ſtattfindet? Ja und dieſe Klauſel . . Hat keine andere Beſtimmung, als Herrn Wolfrangs unaufhörlichen Wunſch ſeinen Herren Hausbewohnern vollſtändige Freiheit zu laſſen.“ „Wirklich?“


