Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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beſtändig mich ſelbſt und auch Sie, Juliette, warum unſere Patronin ſeit einiger Zeit ſo melancho⸗ liſch iſt.

Offenbar iſt dieß ihr Charakter.

Juſt das iſt die Frage, die ich mir ſtelle. Herr Lambert hat allerdings wenigſtens ſeine vierzig auf dem Rücken. Er iſt nicht ſchön, ſondern ſogar häßlich; überdieß iſt er kahlköpfig und blatternar⸗ big, während ſeine Frau höchſtens zwanzig Jahre zählt und wahrhaft herzig iſt. Nun frage ich mich auch noch, warum Herr Lambert ein ſo hübſches junges Mädchen geheirathet hat, und auf der andern Seite, warum dieſe ..

Ach mein Gott, er wird noch überfahren wer⸗ den!. Nehmen Sie ſich in Acht, ruft Ju⸗ liette entſetzt, indem ſie den Commis haſtig gegen ſich zieht.

Dieſer erwidert:

Auch das möcht' ich wiſſen, warum dieſer Zier⸗ bengel im zweiten Stock ſeine Pferde ſo früh am

WMorgen herausführen läßt, und zwar blos, damit

ſie ſpazieren gehen, wie recht eigentliche Tauge⸗ nichtſe. Dieſe Betrachtung Bachelards, welche der ſoeben überſtandenen Gefahr galt, wurde durch das haſtige Anſprengen von vier engliſchen Pferden verurſacht, die mit Mäntelchen und Teppichen aus blauem, roth gallonirtem Tuch bedeckt waren. Die raſchen, präch⸗ tigen Thiere kamen ungeſtüm, von zwei Grooms an der Hand geführt, unter dem Gewölbe des Hof⸗ thores vor und entfernten ſich ſtolzen Tritts, ſich