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phyſiſchen Leiden? Laß uns gehen, Wolfrang! Warum länger hier bleiben? Was haſt Du mit dieſer unſaubern und verwünſchten Welt gemein, Du deſſen Herz ein Schatz von Zartgefühl und Güte iſt, Du der Du als ein unter die Menſchen verirr⸗ ter Erzengel erſcheinſt? Ach das iſt Deine S das iſt Deine Schuld! Wenn ich, nachdem ich Dich mit der innigen Verehrung betrachtet, die Du mir einflößeſt, meine Augen ſenke und um mich ſchaue, dann werde ich traurig, ſo daß ich ſterben möchte. Komm, laß uns gehen, Wolfrang! Haben wir nicht Alles genoſſen, was Liebe, Jugend, Reichthum, Genie zu geben vermögen? Später würde vielleicht Ueber⸗ druß, Langeweile und noch Schlimmeres für uns kommen. Ich verlöre vielleicht das Gefühl für dieſe Schändlichkeiten, die mir jetzt ſo wehe thun. Aber Du antworteſt nicht. An was denkſt Du?“ „Daran, wie ich Dich heilen kann.“ „Das iſt unmöglich.“ 8 „Ich werde Dich heilen, ſage ich Dir . . . Denn
es iſt nur allzu wahr, Sylvia, die ungemeine, bei⸗ nahe krankhafte Empfindlichkeit Deiner Natur macht Dich für moraliſche Erſcheinungen eben ſo eindrucks⸗ fähig, als gewöhnliche Menſchen für phyſiſche Lei⸗ den ſind. Aber ich habe es Dir geſagt, ich beſitze das Geheimniß Deiner Heilung.“
Mein Leiden iſt unheilbar.“ „Es wird einem ſeltſamen Mittel, an das ich ſchon mehrere Male unklar gedacht habe, nicht wi⸗ derſtehen.“ „Dieſes Mittel?“
„Du ſollſt es erfahren. Aber verſprich mir,


