Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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ſchwach, daß er des Armes von Jeane und Maurice bedurfte, um ſich von ſeinem Seſſel zu erheben und ſein Zimmer zu erreichen, wo ſeine Amme ihm beim Zubettegehen half, nachdem er die noch einmal zärt⸗ lich umarmt, welche er ſeine Kinder nannte.

Maurice legte ſich ganz angekleidet auf das Canapee des Wohnzimmers, Jeane, welche gleichfalls ihre Kleider nicht ablegen wollte, warf ſich auf Ge⸗ nevieves Bett und dieſe ſchob einen der Fauteuils des Wohnzimmers in die Küche, indem ſie verſicherte, daß der Sitz ſo gut ſei, wie ihr Bett; bald herrſchte die tiefſte Stille in dem Hauſe Delmares.

XXV.

Wir rufen dem Leſer das Bild der Landſchaft ins Gedächtniß zurück, wo die erſten Scenen dieſer Erzählung ſpielten, wo namentlich die Heuernte der Hochebene des Treſerve ſtattfand, einer der höchſten Spitzen des Jura. Aber die Landſchaft, ſtatt mit dem ſaftigen Grün des Sommers geſchmückt zu ſein, lag jetzt unter dem ungeheuren, durch den Froſt ge⸗ härteten, Leichentuch des Schnees.

Die Kälte iſt ſehr groß; der Himmel, klar und blau, färbt ſich im Oſten mit der erſten Röthe der Morgendämmerung . . . am fernſten Horizonte hebt ſich im dämmernden Halbdunkel die bläuliche Maſſe des Montblanc ab, hinter welchem die Sonne bald aufgehen muß.

Jeane und Maurice, den Schlaf ihrer Wirthe benützend, haben vor Tagesanbruch verſtohlen das