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wird nun ehrbaren Kindern aus dem Volke das kör⸗ perliche und geiſtige Brod und die Mittel zur Arbeit
bieten. Dieſe, das bin ich überzeugt, erwarten nichts
von mir nach meinem Tode, werden nicht mit unge⸗ duldiger Begierde die Tage zählen, die mir zu leben bleiben; ſie werden meinem Gedächtniß einige auf⸗ richtige Thränen weinen und es wird, hoffe ich, von den Generationen von Waiſen geehrt werden, die in der Ackerbauſchule, welche ich für alle Zeiten ge⸗ gründet, folgen werden.“
„Sie haben zweifelsohne das Recht, mich zu ent⸗ erben, mein Vater,“ verſetzte Maurice mit verdoppel⸗ ter Bitterkeit, „aber Sie haben nicht das Recht, mich einen gefühlloſen Sohn zu nennen.“
„Ich kenne vollkommen mein Recht. Ich habe
moraliſch das, Sie zu enterben. Noch ein Wort, mein Herr. Ich ſagte Ihnen, daß mein Mitleid für Sie nur zu ſehr Ihren Ruin, und vielleicht Ihren
nahe bevorſtehenden, vorausſehe; wenn dem ſo iſt, wenn Sie eines Tages auf die äußerſte Noth reducirt
ſind, mag ich nun leben oder todt ſein, ſo werden Sie immer, kraft einer ausdrücklichen Clauſel meiner Stiftung, auf dem Morillon Koſt, Logis und Klei⸗ dung finden, nichts weiter; aber, ich wiederhole
Ihnen, mein Herr, das Geſchöpf, dem ich das Leben gegeben, ſoll niemals Hunger oder Kälte zu leiden haben.“
„Ich hoffe,“ ſagte Maurice, indem er ſeinen Zorn zu bewältigen ſuchte, „das iſt das Geringſte, was ich anſprechen könnte.“
„Dieſer Anſpruch, mein Herr, ſollte einem Men⸗
ſchen nicht geſtattet ſein, der ſeinen Ruin der Träg⸗
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