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immer an dem Untergang von Söhnen aus vorneh⸗ men Familien eine in der Hierarchie dieſer Frauen mehr oder weniger hochgeſtellte und je nach der In⸗ telligenz des Dupe mehr oder weniger gewandte Courtiſane die erſte Schuld trägt. Bisweilen wer⸗ den vornehme, geiſtreiche junge Leute durch irgend eine leichtſinnige Perſon getäuſcht, hintergangen, ge⸗ prellt, verſpottet, lächerlich gemacht und überdies ausgeplündert, wie die Graubärte der alten Comödie.
Was iſt deßhalb zu erſtaunen, daß man kein Mit⸗ leid hat für das Unglück, das in ſeinem Urſprung ſo einfältig iſt und häufig mit Schande und Ver⸗ brechen endet?
Maurice reſumirte auf dem Wege zum väter⸗ lichen Hauſe, aus dem er vor ſechs Wochen ver⸗ ſchwunden war, ſeine Lage folgendermaßen:
„Ich werde meinen Vater und meine Mutter aufgebracht gegen mich finden; ich muß ihnen durch meine Kaltblütigkeit imponiren, und wie mir An⸗ toinette gerathen, den Stier feſt an den Hörnern packen; mit einem Wort dem Angriff durch einen Angriff zuvorkommen. Keine Schwäche. Ich habe das Recht auf meiner Seite. Dieſes Recht beſteht darin: ich bin kein Kind mehr, ich bin majorenn: mit andern Worten, ich bin Mann, ich bin frei und Herr meines Willens und meiner Handlungen; ich will in Paris bleiben und habe das Recht dazu. Ich habe weder für die diplomatiſche Carriere noch für eine andere Geſchmack, und zwar aus dem vor⸗ trefflichen Grunde, weil es für mich, als einzigen Sohn und einſtigen Erbe von fünfzehn⸗ bis ſechzehn⸗ mal hunderttaufend Franken Vermögen zum wenig⸗


