Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
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ironiſchen Lächeln. „Entſchieden verwirrt die Rüh⸗ rung die ſonſtige Klarheit Deines Geiſtes.“

„Wie ſo, bitte?“

„Erſtens kann dieſer Brief meines Oheims er⸗ logen ſein und eine Schlinge ethalten

„Sagteſt Du mir nicht, daß Deine Mutter geſtern Madame Dumirail in einem äußerſt beunruhigenden, ja beinahe hoffnungsloſen Zuſtande gefunden?“

„Wohl, aber ſie lag noch nicht im Todeskampfe, und angenommen, es ſei dies der Fall und ſie ver⸗ lange Maurice zum letzten Male zu umarmen, ſo iſt es von einer außerordentlichen Wichtigkeit, dieſem Wunſche nicht zu entſprechen.“

„Noch einmal, welches Hinderniß ſiehſt Du darin?“

„Denke doch an den tiefen und furchtbaren Ein⸗ druck, den der Anblick der ſterbenden Mutter auf Maurice machen müßte! . . . Denke doch an die Wirkung, die ſie durch ihre letzten Worte auf ihn hervorbringen kann; an die Verſprechungen, die ſie von ihm erhalten würde! . . . Ich ſage Dir, daß es mehr denn wahrſcheinlich iſt, daß eine heilſame Revolution in dem Geiſte dieſes jungen Menſchen vor ſich geht und das darf nicht ſein.“

„Albert, ich anerkenne die Richtigkeit Deiner Be⸗ merkungen; ich hatte mich unvorſichtig von meinem erſten Gefühle leiten laſſen.“

„Die Unvorſichtigkeit iſt in wichtigen Dingen ge⸗ fährlich. Du wirſt deßhalb Maurice nichts wiſſen laſſen, Du wirſt ſogar Deinen Einfluß auf ihn gel⸗ tend machen, um ihn länger als bis zum Tage ſeiner Volljährigkeit feſtzuhalten.. . . Ich werde Dich über