Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
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halb auch nicht daran, ein unmögliches Opfer von Ihnen zu verlangen . . .“

„Dank, mein Freund, Dank!“ ſagte Herr von Otremont lebhaft. „Sie erſparen mir vielleicht den ſchwerſten Kummer, der mir hätte werden können, nämlich auf eine Bitte von Ihnen, dem ich ſo viel verdanke, abſchlägig antworten zu müſſen. Fatal!

warum muß gerade dieſer junge Mann Sie ſo ſehr intereſſiren?“

„Vielleicht ſprechen wir wieder von ihm, aber kommen wir auf den Hauptzweck meines Beſuches zurück, nämlich gewiſſe Aufſchlüſſe, die Sie mir ohne Zweifel machen kön wie Sie unter der gol⸗

verkehren.“

denen Jugend un ch, mein lieber Delmare.“

—„Befehlen Sie

„Kennen Sie vielleicht direct oder indirect, eine gewiſſe Baronin von Hansfeld?“

„Frau von Hansfeld?“ verſetzte Herr von Otre⸗ mont lebhaft, ohne die Verlegenheit und die Ueber⸗ raſchung zu verbergen, welche ihm die Frage Char⸗ les Delmares verurſachte. „Ah! Sie wollen wiſſen.. .“

„Wer dieſe Frau eigentlich iſt, mein lieber Richard,“ verſetzte Charles Delmare, indem er das Erſtaunen ſeines Freundes bemerkte. „Ich lege auf dieſe Aus⸗ kunft das größte Gewicht.“

„Nun gut! Frau von Hansfeld iſt eine der hüb⸗ ſcheſten Frauen von Paris.“

„Das wußte ich wohl; aber iſt ſie nicht auch, wie man zu ſagen pflegt, eine Frau aus der vor⸗ nehmen Welt?“

„Keineswegs . . . ſie iſt ganz einfach Baronin n Hansfeld durch die Gnade eines ſouveränen

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