Teil eines Werkes 
[12. Bändchen] (1854)
Entstehung
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Es traten in der That, der Dienerin auf den Fer⸗ ſen folgend, ein Corpbral und vier Soldaten in den Salon ein.

Die Erſcheinung der Soldaten ſchien einen lebhaf⸗ ten Eindruck auf Herrn Jouffroy hervorzubringen; er hörte auf, den Hals von Madame Badineau, welche blan und roth wurde, zuſammenzupreſſen. Sie wich ſtol⸗ pernd zurück, während Aurelie, das Geſicht von Blut überſtrömt, ihre Mutter, die das Bewußtſein völlig ver⸗ lierend auf den Boden ſank, aufzuhalten ſich anſtrengte.

Madame iſt wie eine Furie gekommen und hat Alles hier zerſchmettert! rief die Dienerin dem Corporal, Madame Badineau bezeichnend, zuUnd mehr noch, dieſes

gräuliche Weib hat meine Frau geſchlagen . . . ſie hat

ihr den Kopf mit einem Stockſtreiche geſpalten!

Juliette . . . Eſſig . . . Kölniſches Waſſer . . . meiner Mutter iſt unwohl! rief die Gräfin, die, ihre Wunde vergeſſend, bei ihrer Mutter niederkniete und ſie wiederzubeleben ſuchte.

Die Dienerin beeilte ſich, den Befehlen der Gräfin zu gehorchen, indeß Madame Badineau entſchloſſen zum Corporal ſagte:

Ich habe Alles hier zerbrochen . . . und ich habe dieſe *** geſchlagen, weil ſie meinen Mann verführt und zu Grunde richtet. Ich bin in meinem Rechte.

Geduld, Mutter, ſprach gravitätiſch der Corporal, vom Rechte kann hier nicht die Rede ſein; Sie ſchlagen Alles kurz und klein, ſelbſt den Kopf der Hausfrau . . . Das geht nicht ſo . . . Sie werden ſich auf dem Poli⸗ zeibureau erklären.

Baptiſte . komm . . komm .. fliehen wir dieſe Hölle! . . . Ich würde hier wahnſinnig! rief der Vetter Rouſſel ganz außer ſich, indem er Herrn Jouffroy beim Arme nahm;komm, folge mir.

Joſeph! ah! Dnu biſt es! erwiederte der Greis, ſeinen Freund erkennend, ohne daß ihn irgend eine