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„Der Herzog.“
„Welcher Herzog?“
„Der Herzog von Trois Etoiles . . .“
„Er der Mann!“
„Wie! Er, der ſonſt ſo geizig iſt, hat Dorneville geliehen...“
„Die fünfhundert Louisdors.“
„Geht! das iſt eine Fabel.“
„Nichts iſt gewiſſer! Sie wiſſen, wie fein und ſchlau Dorneville iſt: er nimmt eine finſtere, traurige Miene an, er geht zu dem Herzog, mit dem er auf ſehr vertrautem Fuße ſteht. Er theilt dem Herzog mit, wie der Tigre bei ihm, bei Dorneville, Briefe einer Frau aus der vornehmen Welt, deren Name unbekannt bleiben müſſe, gefunden und an ſich ge⸗ nommen, und wie der genannte Tigre nun fünf⸗ hundert Louisdor's verlange, in Ermanglung deren er dem Manne die Liebesbriefe ſeiner Frau ſchicken würde. Was ſoll ich Ihnen ſagen?. . . Dorneville ſpielte ſeine Rolle ſo bewundernswürdig gut, ſah ſo verzweiflungsvoll aus, als er davon ſprach, daß er ſich das Hirn zerſchmettern wolle, wenn er die fünf⸗ hundert Louisdor's nicht noch am ſelben Tage auf⸗ aufzutreiben vermöchte, daß der unglückliche Herzog in ſeinem theilnahmsvollen Mitleide trotz ſeines Geizes Dorneville die Summe lieh, welcher dem Tigre die Briefe abkaufte.“
Dieſe hiſtoriſche Anektode wurde mit einer Heiter⸗ keit aufgenommen, welche nur d'Otremont, der immer nachdenklicher wurde, nicht theilte. Maurice, weit entfernt, über die cyniſche Niedrigkeit und den gemei⸗ nen Betrug des Helden dieſes ſchändlichen Aben⸗


