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Sie das reizende kleine Hotel geſehen, das er Ca⸗ rabine geſchenkt?“
„Welcher Carabine? der mit den ſchwarzen Au⸗ gen, den blonden Haaren und der hübſchen Taille?“
„Natürlich. Das iſt die einzig wahre Carabine; die anderen ſind Nachahmungen.“
„Welchen Geiſt ſie haben!“ ſagte Maurice zu ſich. „He, bald werde auch ich meine Anektode zu er⸗ zählen haben. Wie ich mich ſchäme, daß ich nicht mitſprechen kann!“
„Sie wiſſen, meine Herren,“ ſagte einer der Gäſte. „Sie wiſſen, daß der Tigre...“
„Welcher Tigre?“
„Nun zum Teufel! Juſtine Bardou, genannt der Tigre.“
„Das iſt reizend! Es gibt nur ein Paris in der Welt!“ dachte Maurice in der Heiterkeit halber Trun⸗ kenheit; „wenn man von Carabine und Tigre ſpricht, handelt es ſich um Frauen!“
„Nun der Tigre hat bei Dorneville, unter ſeinen Papieren ſtöbernd, ſehr compromittirende Briefe von der Herzogin von.. .“
„Trois Etviles! Seien Sie diskret mein Lieber.“
„Bah! Wenn man Dorneville nennt, iſt nicht auch ſie damit genannt?“ verſetzte Frau von Hansfeld; „der Name des Liebhabers nennt auch den Namen der Geliebten! Und ich wette, lieber Maurice, daß vielleicht die Indiskreten oder die Neidiſchen bereits, wenn ſie Ihren Namen nennen, ihn mit dem einer Frau in Verbindung bringen. Was denken Sie, Herr d'Otremont?“
Richard wurde blaß, und war auf dem Punkte
Sue, die Familienſöhne. III. 14


