Teil eines Werkes 
3. Band (1856)
Entstehung
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ſagte Antvinette. „Wie geſchwinde vergeht die Zeit bei Ihnen, lieber Maurice . . .“

„Ich verlaſſe Sie,“ erwiederte aufſtehend der Treuherzige, „Sie wollen ausfahren?“

„Ich müßte es... doch wenn ich es mir genau überlege . . . ich werde nicht ausfahren.“

„Ich bitte . . . warum nicht?“

„Ich ziehe es vor, hier zu bleiben . . allein. . . mich zu erinnern.. . und zu träumen.. .“ antwortete Frau von Hansfeld, indem ſie Maurice einen in wol⸗ lüſtiges Schmachten gebadeten Blick zuwarf.

Sodann nach einem Augenblick des Stillſchweigens:

„Maurice, ich erwarte Sie morgen um zwei Uhr meine Thür wird für Jedermann geſchloſſen

ſein . . . wir werden allein bleiben, und ich habe Ihnen noch ſo viele Dinge . . . ſo viele Dinge zu ſagen . . Nicht wahr, Sie kommen, mein Freund?“

„Können Sie daran zweifeln?“

„Ah! ich vergaß eine Empfehlung. . . Ihre Frau Mutter hat ohne Zweifel mein Billet von heute Morgen geleſen?“

„Ja, ſie hat es geleſen.“

„Sie wird Sie natürlich fragen, was für eine Mittheilung ich Ihnen zu machen gehabt habe, Maurice? Sie werden ihr erwiedern, da ich habe ſagen hören, Ihr Herr Vater wolle ſein Gut Morillon verkaufen, ſo wünſche ich es zu kaufen . . .“

„Vortrefflich . . . und dieſer Vorwand . . .“

„Iſt durchaus kein Vorwand . . . mein Freund

es iſt die Wahrheit . . .“

„Wie!. . wirklich. .. Sie hätten im Sinne? .. .“

Dieſes Gut zu kaufen . . . Dieſes Haus,