Teil eines Werkes 
3. Band (1856)
Entstehung
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durch habe ich mir denn ſo viel Güte von Ihrer Seite verdient?“

„Man verdient immer das Gefühl, das man ein⸗ flößt, mein Freund . . . und heißt nicht überdies, mich mit Ihren Vergnügungen beſchäftigen, mich auch mit den meinigen beſchäftigen? .. Und in dieſer Hinſicht kommen wir auf mein Programm zurück ich habe vortreffliche Logen in der großen Oper und bei den Italienern, ich bin ein wenig Tonkünſtlerin, ich bete die Muſik an; und ich werde es reizend fin⸗ den, Sie manchmal meine Bewunderung für die⸗ Meiſterwerke der großen Componiſten theilen zu

ſehen! Ich ſage manchmal . .. denn ich will nicht

anſpruchsvoll ſein . . . meine Hoffnung iſt, einen oder zwei Tage in der Woche . . werden Sie mir widmen . . . mir . . . Ihrer Freundin . . Ihrer Schweſter . einen von den Abenden, die, wie ich weiß, Ihrer Mutter, Ihrer Braut gehören . . doch eine Schweſter hat auch ihre Rechte, Maurice . . Nach der Oper führe ich Sie unbarmherzig in mei⸗ nem Wagen nach Hauſe zurück, aus Furcht, Ihre verlängerte Abweſenheit könnte Ihre Mutter beun⸗ ruhigen . . . Sie gerathen ſo leicht in Unruhe, die Mütter! und gerade, weil Sie in Ihrem Alter, mein Freund, eine gewiſſe Freiheit im Handeln genießen müſſen, dürfen Sie dieſelbe nie mißbrauchen ..

„Wie rühren mich Ihre Rathſchläge . 9! Sie ſprechen wahr, die zärtlichſte der Schweſtern würde nicht anders ſprechen!“

„Noch ein Wort: Ich wollte, daß Sie im Clubb von Herrn dOtremont aufgenommen werden, weil Sie dort mit einem Sprunge in Verbindung mit der