Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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Sei unbeſorgt. Und ſo viel als möglich, ohne daß Herr Du⸗ mirail erfährt, daß ich ſeiner Frau ſchreibe.

Ich begreife . . . ich werde mich an Joſette wenden .. ſie ſchien mir heute Morgen ſo traurig über die Abreiſe ihrer Herrſchaft; ich werde zugleich in den Flecken gehen, um Jemand nach Mantua zu ſchicken und unſere Plätze auf der Diligence beſtellen zu laſſen. Ich werde auch die Mutter Arſene beſu⸗ chen . . Du haſt keinen anderen Auftrag?

Dein Bote ſoll ſich nach dem beſten Goldſchmied erkundigen.

Nach einem Goldſchmied?

Ich werde ihm im Vorübergehen den Vorſchlag machen, eines von meinen beiden Reiſenéceſſaires zu kaufen. Sie ſind, wenn man nur das Gold⸗ gewicht berechnet, vier bis fünftauſend Franken werth. Dieſe Summe kann uns eine nützliche Hilfs⸗ quelle ſein.

Warum dieſe Réceſſaires verkaufen, mein Alter? Es iſt Dir viel an ihnen gelegen! Das iſt Alles, was Dir von der Zeit Deiner Jugend und Deines Reichthums bleibt. Verkaufe eher meine kleine Rente.

Dich berauben, arme gute Mutter . . . kannſt Du das je glauben? . .

Und eine flehende Geberde von Geneviève er⸗

wiedernd:

Nie! ſage ich Dir . . . Doch die Zeit vergeht Du mußt durchaus meinen Brief Madame Dumirail vor ihrer Abreiſe in die Hände zu brin⸗ gen ſuchen . . Gehe, Amme . . gehe, und komme raſch zurück ..