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nen im Stande ſein, und wäre es als Gaſſen⸗ kehrerin?“
„Gutes, theures Geſchöpf, ich habe nie an Dei⸗ nem Herzen gezweifelt . . . Doch . . .“ Alsdann ſich unterbrechend, fügte Charles Delmare bei: „Den⸗ ken wir an die Gegenwart, ſie iſt traurig genug.. .“ Und er wandte ſich überlegend nach dem Salon, ſetzte ſich an den Tiſch, auf den er ſein Schreibe⸗ néceſſaire von ciſelirtem Golde ſtellte und ſchrieb haſtig folgende Worte:
„Madame!
„Ich werde beinahe zu gleicher Zeit in Paris ſein, wo Sie dort ſein werden; ich bitte Sie inſtän⸗ dig, laſſen Sie mich bei Ihrer Ankunft Ihre Woh⸗ nung wiſſen, und adreſſiren Sie Ihren Brief, Burcau restant, an Herrn Delmare. Gott gebe, daß ich Ihnen die Mißgeſchicke, die Sie wie ich ahnen, beſchwören helfen kann.
„Genehmigen Sie u. ſ. w.
Ch. Delmare.“
Der Vater von Jeane faltete den Brief zuſam⸗ men, übergab ihn Geneviève und ſagte ihr:
„Höre mich an, Amme, Du wirſt nach dem Mo⸗ rillon gehen.“
„Gut.“
„Du wirſt Dich einem Dienſtboten des Hauſes
zu nähern ſuchen.“
„Sehr gut.“
„Du wirſt es ſo machen, daß mein Brief Ma⸗ dame Dumirail perſönlich übergeben wird.“


