Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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ich Dich erfüllt ſehe, mein Charles? Nein! ich werde Dich nicht verlaſſen? .. iſt das wahr? ſehr wahr? ich werde Dich nicht verlaſſen?

Mich verlaſſen! Amme. .. mich verlaſſen? gute Mutter! ohne Dich in dieſer verfluchten Stadt leben .. Dich nicht da haben, um mich zu tröſten, zu ſtärken unter den Mißgeſchicken, die ich vorherſehe?..

Nein, mein Charles, rief plötzlich Geneviève mit Angſt,um nach Paris zu gehen, um dort zu leben, braucht man Geld!

Haben wir nicht?

Doch ... aber nicht viel. . . Es bleiben elfhun⸗ dert Franken von den fünfzehnhundert, die Du mir Anfangs des Januars für die Jahresausgaben ein⸗ gehändigt haſt, ohne meine Erſparniſſe an der Leib⸗ rente von fünfhundert Franken zu nehmen, die mir Dein wackerer Vater hinterließ, denn hier habe ich, Dank ſei es Dir, nur meinen Unterhalt zu beſtreiten. Ich habe alſo ſeit drei Jahren ungefähr vierzehn⸗ hundert Franken geſammelt, welche mit Deinem Geld in meinem Strohſacke verborgen ſind.

Was mir von den fünßehnhundert Franken

bleibt, genügt uns.

Aber, mein Charles, Du denkſt nicht daran!

Wie ſo?

Was Dir übrig bleibt, und meine Erſparniſſe, das macht höchſtens zweitauſend fünfhundert Franken..

Das Geld, das ich habe, gute Mutter, wird mir genügen, ſage ich Dir.

Güte Gottes! Du, mein Charles, mit ſo wenig in Paris leben, wo Du einſt glänzteſt . . . iſt das möglich?