Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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ſie werden ihre Herrſchaft nicht wiederſehen! . . Die Nachteulen haben die ganze Nacht geſtöhnt . . . die Hunde haben auf den Tod geheult!..

Ah! treue Wächter des häuslichen Herdes, euer Inſtinct trügt euch nicht! Ihr werdet euch verwirk⸗ lichen, unheilvolle Prophezeiungen! ſagte Charles Delmare, unwillkürlich einer abergläubiſchen Furcht nachgebend.Verloren . vielleicht . . . verloren!

Jeane, meine Tochter . . . Maurice! . . Ha! welche Zukunft ſehe ich . für Euch vorher. Möchtet Ihr meine Vorherſehungen Lügen ſtrafen! Welchem Verhängniſſe gehorcht denn dieſe unglück⸗ liche Familie? Daß Maurice und Jeane, gewohnt, die Autorität von Herrn Dumirail zu achten, ſich ſeinem, ihrem erſten Impulſe und meinen Rathſchlägen ſo ſehr entgegengeſetzten Einfluſſe unterzogen haben, begreife ich ſtreng genommen. Aber Madame Dumi⸗ rail, ſie, begabt mit einem feſten Charakter und einer hohen Vernunft . . . ſie . . . eine Mutter durch⸗ drungen von den Gefahren, die ihr Sohn laufen wird, wie konnte ſie zu dieſer Reiſe einwilligen? .. Ach! arme Frau!.. ich klage ſie mit Unrecht an .. . Unfähig, über die Hartnäckigkeit ihres Mannes zu ſiegen . . . was konnte ſie thun .. . wenn nicht von zwei Uebeln das geringere wählen, und ihren Sohn nach Paris begleiten?

Läſeſt Du den Brief von Herrn Dumirail, mein Charles, ſo würdeſt Du vielleicht etwas erfahren, ſagte Geneviève ſchmerzlich betrübt, indem ſie Char⸗ les Delmare den Brief reichte;lies alſo ſogleich ſeine Antwort.

Ah! ſeine Antwortich errathe ſie der Sue, die Familienſöhne. U. 13