Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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„Das iſt möglich . doch .. .“

„Das iſt nicht nur möglich . . es iſt mehr als wahrſcheinlich . . .“

„Einverſtanden, mein Freund, es iſt alſo wahr⸗ ſcheinlich, daß . . .“

„Du dürfteſt ſogar ſagen: Es iſt gewiß, daß Maurice, begabt wie er iſt, auf Alles hätte Anſpruch machen können . . . und machen kann . . .“

„Ich ſtimme bei . . . doch aus Neigung hat er Dein Beiſpiel vorgezogen, mein Freund .. und ...“

„Er hat vorgezogen er hat vorgezogen . . . das iſt bald geſagt: welche Beweiſe haben wir von dieſem Vorziehen?“

„Hören wir ihn nicht jeden Tag wiederholen, er wolle unſere Berge nicht verlaſſen?“

„Weil er nichts außerhalb unſeres beſchränkten Horizontes kennt.“

„Gleichviel, wenn dieſer Horizont, ſo beſchränkt er iſt, Maurice zuſagt?“

„Das ſagt ihm heute zu: wer weiß, ob es ihm morgen zuſagen wird?“

„Alles läßt vermuthen, daß . . .“

„Eine Vermuthung, meine liebe Julie, iſt keine Gewißheit . . .“

„Nein, allerdings nicht, indeſſen .. .“

„Nicht wahr, es iſt Dir, ebenſowenig als mir, je eingefallen, dem Berufe unſeres Sohnes entgegen⸗ zutreten?“

„Gott behüte mich!“

„Hätte er irgend eine andere Laufbahn ergreifen wollen, wir würden dieſem Verlangen kein Hinder⸗ niß entgegengeſetzt haben? ..

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