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an die alte Amme und blieb dann allein mit Char⸗ les Delmare.
Maurice Dumirail iſt zwanzig Jahre vorüber; er iſt ſehr groß, ſehr kräftig, breit von Schultern und von Bruſt; die gute Laune und die Geſundheit ſind auf ſeinem männlich ſchönen, ſanften Geſichte zu leſen; ſein friſcher Teint iſt von der Sonne ge⸗ bräunt; ein entſtehender brauner Bart beſchattet ſeine Lippe und ſeine runden Wangen; ſeine blauen Augen glänzen von Verſtand; ſeine zugleich anzie⸗ hende und energiſche Phyſiognomie hat einen merk⸗ würdigen Charakter von Güte, Treuherzigkeit und Entſchloſſenheit; Alles offenbart bei dem energiſchen jungen Manne jenen Reichthum der Säfte, den man der Ruhe und der Reinheit des Landlebens verdankt; er iſt mit einem ſolchen Uebermaße von Kräften be⸗ gabt, daß ſie kaum ihre Verwendung in der unab⸗ läſſigen Thätigkeit ſeiner landwirthſchaftlichen Arbei⸗ ten zu finden ſcheinen. Schon ſehr erfahren im Feld⸗ bau, half er ſeinem Vater, Herrn Dumirail, ſeine Güter einträglich machen. Frei und geſchmeidig in ſeinem mächtigen Gange, iſt Maurice mit einer grauen Blouſe bekleidet, deren zurückgeſchlagener Kragen ſei⸗ nen Herculeshals bloß läßt; ſeine ledernen Halbka⸗ maſchen ſind unter ſeinem Knie zugeknöpft und zeich⸗ nen den Umriß ſeiner Wade, welche ebenſo muskelig iſt, als ſein Knöchel fein und nervig. Er hält in einer Hand ſeinen breitkrämpigen Strohhut und in der andern ſeine Jagdpeitſche.
„Verzeihen Sie, lieber Meiſter, ich muß Sie ſtören,“ ſagte Maurice zu Charles Delmare mit einem


