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denn Du hatteſt immer die Hand offen . . . und es nahm, wer wollte . . . Endlich haſt Du durch fünf— zehn Jahre des Kummers geſühnt, daß Du das Unglück gehabt, im Duell Herrn Erneſt Dumirail zu tödten. Biſt Du nicht hinreichend beſtraft? Warum hierauf zurückkommen?“
„Oh! ja, ich habe während dieſer fünfzehn Jahre grauſam gelitten!!! ich war Monoman, ich war Narr, wenn man Narrheit das auf ſeinen höchſten Grad von Eraltation gelangte Gefühl der Vaterſchaft nen⸗ nen darf . . Oh! ja, ich habe grauſam gelitten bis zu dem Tage . . . es ſind nun bald zwei und ein halbes Jahr, daß es mir, nachdem ich mich in dieſem Bauernhauſe niedergelaſſen hatte, nach ſechs Monaten von Verſuchen voll Zurückhaltung und Klug⸗ heit gelungen iſt, zu vertrautem Umgange in die Familie Dumirail aufgenommen zu werden . da ſie nicht weiß, und Gott ſei Dank, ſie wird es hoffent⸗ lich nie erfahren, daß ich der vorgebliche Wagner bin, der Herrn Erneſt Dumirail im Duelle getödtet hat
„Wie ſoll man dieſes Geheimniß entdecken? Ich allein kenne es, und ich ließe mich eher in Stücke zerhacken, als daß ich Dich verrathen würde.“
„Nie habe ich an Deiner Ergebenheit, an Deiner Discretion gezweifelt, gute Amme; als ich vor drei Jahren in dieſes Land kam, entſchloſſen, mich hier niederzulaſſen, um wenigſtens nahe hei dem Orte, wo meine Tochter wohnte, zu leben, war auch mein erſter Gedanke, Dir den Vorſchlag zu machen, Du mögeſt für beſtändig Deinen Aufenthalt bei mir neh⸗ men. Ich kehrte nach Paris zurück, um einige Trüm⸗


