Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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zweiten Male die Zahlencolonne und ſagt dann mit einem Ausdrucke des Erſtaunens;

Neunundvierzig Franken und acht Sous! Das iſt ein ſchwerer Monat, ein ſehr ſchwerer! Sollte ich mich geirrt haben?

Geneviéève rechnet aufs Neue und fährt dann fort:

Nein, es iſt kein Irrthum, ich habe unten von der Colonne wieder angefangen zu rechnen, und ich finde abermals meine neunundvierzig Franken und acht Sous! Gleichviel, ich behaupte, was ich geſagt habe . . das iſt ein ſehr ſchwerer Monat! es iſt aber nicht meine Schuld, wenn . . . nun . . . wir wollen mein Büchlein meinem Alten bringen.

Das anſtoßende Zimmer, in das Geneviève ein⸗ trat, bot einen ſeltſamen Contraſt mit dem ländlichen Aeußeren des Hauſes; ein reicher Teppich, deſſen einſt glänzende Farben die Zeit erbleichen gemacht hat, bedeckt den Boden; die Wände ſind mit einer amarantrothen Tapete bekleidet, von der ſich der vergoldete Rahmen mehrerer Gemälde abhebt: eines derſelben, das auf eine in die Augen fallende Art aufgehängt iſt, iſt das Portrait eines Mannes mit weißen Haaren. Sein Geſicht iſt voll Offenheit, Treuherzigkeit, ſein Blick glänzt von einem ſeltenen Verſtande. Ein anderes Bild ſtellt ein herrliches Jagdpferd vor, den vollendeten Typus des Hunter, wie die Engländer ſagen. Sein eleganter Reiter

trägt einen ſcharlachrothen Rock, hirſchlederne Bein⸗

kleider und Stülpſtiefel. Ueber dem Rahmen lieſt

man in einem Cartouche: Colonel Thornton (Name des Pferdes und nicht des Reiters). Ein anderes hippiſches Gemälde bietet das Bild einer