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einzige damals an dieſen ländlichen Orten bekannte Gattung, bildeten blühende Geſträuche an der Ecke der Gevierte von Küchenpflanzen, welche mit rocken⸗ förmig geſchnittenen alten Obſtbäumen umgeben waren. Ein Dutzend Hühner marodirte im Garten umher; dieſer war in zwei gleiche Theile durch einen mit Buchs eingefaßten Gang abgetheilt, welcher nach dem aus einem Erdgeſchoſſe mit einem Speicher darüber beſtehenden Hauſe führte⸗
Man trat zuerſt in eine Küche ein, deren wenig zahlreiches Geräth vor Reinlichkeit glänzte. Ein Himmelbett, garnirt mit Vorhängen von grüner Sarſche, ein Küchentiſch und darüber eine Abtropf⸗ bank beſchwert mit plumpem Töpfergeſchirr, ein großer Schrank'von Nußbaumholz mit funkelnden Schlöſſern, einige Schämel und ein Speiſetiſch meublirten dieſen ziemlich geräumigen Gelaß, beleuchtet durch die Oeff⸗ nung des oberen Flügels der Thüre und durch ein ſchmales Fenſter, bei dem neben ihrem Rädchen, das ſie nun unbeweglich läßt, eine alte Frau ſitzt, welche das frühere Coſtume der Bäuerinnen aus der Um⸗ gegend von Paris und eine mit einem Taſchentuche mit rothen, weiß geſtreiften Carreaux umbundene Haube trägt. Obſchon über ſechzig Jahre alt, ſcheint ſie noch ſehr rüſtig und von blühender Geſundheit; ihre Phyſiognomie iſt lebhaft und offen. Geneviève (das iſt ihr Name) beſchäftigt ſich, einen Bleiſtift in der Hand, damit, daß ſie in einem auf ihrem Schvoße liegenden Notizbuch ſchreibt und rechnet; von Zeit zu Zeit ſchlägt ſie die Augen zum Plafond auf, um ihre Erinnerungen zu ſammeln: endlich addirt ſie zum


