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wollen, wird mir ungemein ſchmeicheln; nur muß ich Sie im Voraus darauf aufmerkſam machen, daß der zweite Zeuge, den ich zu wählen im Sinne habe, einer meiner Verwandten iſt, mein Vetter Rouſſel, ein Specereihändler, der ſich aus den Geſchäften zurück⸗ gezogen.“
Trotz ſeiner vollkommenen Höflichkeit und der Selbſtbeherrſchung, welche die lange Gewohnheit des Lebens an Höfen verleiht, konnte Karl Maximilian ein unmerkliches Zuſammenziehen der Lippen nicht be⸗ wältigen, als er hörte, ſein ſouveräner Fürſtenname ſollte auf dem Vertrage neben dem von Herrn Rouſſel, einem ehemaligen Specereihändler, figuriren. Doch der Prinz, der zu viel Lebensart beſaß, um ſeinen leichten Verdruß durchdringen zu laſſen, erwiederte dem Gold⸗ ſchmiede, während er aufſtand, um Abſchied zu nehmen:
„Wer auch Ihr zweiter Zeuge ſein mag, ich werde immer mit Vergnügen meinen Namen neben den ſeinigen ſetzen, — unter eine Urkunde, welche Ihr Glück einweihen ſoll, mein lieber Herr Sauval.“
Und er reichte Fortuné abermals die Hand und fügte bei:
„Gott befohlen und auf baldiges Wiederſehen, denn ich werde demnächſt kommen, um Ihre herrlichen Candelaber zu bewundern; doch, wie geſagt, der heu⸗ tige Beſuch war ausſchließlich Ihnen beſtimmt.“
Der Goldſchmied begleitete bis zur Thüre den Prinzen Maximilian, und dieſer verließ, nach neuen wohlwollenden Worten, die Werkſtätte.
V.
Der Vater Laurencin hatte ſchmerzlich erſtaunt ge⸗ ſchienen, da er ſeinen jungen Patron ſeine baldige


