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ſchmied; „hernach zeige ich Ihnen die Arme der Can⸗ delabers, die wir anzufügen im Begriffe ſind.“
„Ich will heute nichts von Ihren Meiſterwerken ſehen, mein lieber Herr Sauval; ich habe mir dieſe Entbehrung zum Voraus auferlegt, um Ihnen zu be⸗ weiſen, mein Beſuch ſei nicht eigennützig, ſondern ganz Ihnen allein gewidmet.“
„Das iſt viel Ehre für mich, Durchlaucht, och „
„Doch Sie errathen den Zweck meines Beſuches nicht?“
„Nein, Durchlaucht.“
„Ich will eine Ungerechtigkeit gut machen, eine große Ungerechtigkeit“
„Eine Ungerechtigkeit?“
„Herr Sauval, Sie ſind einer der größten Künſt⸗ ler unſerer Zeit . . . Benvenuto Cellini hätte Sie ſicherlich um gewiſſe Werke von Ihnen, welche leider zu wenig zahlreich, beneidet. Kurz, Ihre Beſchei⸗ denheit iſt ſo groß, daß Ihr Ruf entfernt nicht auf der Höhe Ihres Genies ſteht.“
„Durchlaucht, die Billigung der Leute von Ge⸗ ſchmack genügt mir.“
„Das genügt aber nicht Ihren Freunden, Ihren Bewunderern, und Sie werden mir erlauben, mich in die Reihe der Einen und der Andern zu ſtellen; ſie finden, und ich bin ganz ihrer Anſicht, Sie verdienen mehr als irgend Jemand eine öffentliche Auszeichnungß ich bin alſo nur ihr Dolmetſcher beim König ge⸗ weſen,“
„Und in welcher Hinſicht, Durchlaucht?“
„Der König hat die Gnade, mir einige Freund⸗ ſchaft zu gönnen. Geſtern erwies er mir die Ehre, mich zu beſuchen; ich zeigte ihm die herrliche emaillirte Trinkſchaale, eines von Ihren Meiſterwerken, welches zu beſitzen ich mich ſtolz fühle. Der König war von


