Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 10.-13. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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denjenigen, welchen man liebt, loben zu hören. Nur, mein Fernand, wie iſt das zu machen? Ich kann nicht zu Madame Raymond, die ich in meinem Leben nicht geſehen habe, gehen und zu ihr ſagen: „„Madame, was denken Sie von

Ich. „Es gibt ein ſehr einfaches Mittel, dieſe Zuſam⸗ menkunft herbeizuführen.

Ceſarine. „Welches 2 Ich. „Sie wiſſen, Jean iſt Republicaner? Ce ſarine.

„Das iſt mir bekannt, ſo unwiſſend ich in politi⸗ ſchen Dingen bin. —

ch.

„Dabei fällt mir ein . . was Sie ſicherlich nicht wiſſen, iſt, daß das in dem Hauſe, welches Sie ge⸗ miethet hatten, entdeckte Waffendepot von Jean dort verborgen worden war; zum Glück konnte er vor der Durchſuchung entwiſchen und ſich zu mir flüchten.

Ceſarine.

„Mein Gott! was ſagen Sie mir da? Befürchten

Sie nichts für ihn? 2

„Nein, es iſt nun nichts mehr zu befürchten; doch um auf das Mittel, eine Zuſammenkunft mit Madame Raymond zu erlangen, zurückzukommen .. hören Sie: es gibt bei der Partei, von der Jean eines der Häupter iſt, viel ehrenhafte Armuth. Familien bleiben ent⸗ blößt in Folge der Einkerkerung eines Vaters oder eines Gatten. Madame Rahmond erleichtert dieſe Uebel, ſo gut ſie kann. Gehen Sie zu ihr, Ceſarine, bieten Sie ihr eine Gabe im Namen des Gottes, wel⸗ cher alle Betrübte, ohne funterſchied tröſtet und liebt. Den Parteien fremd, bitten Sie Madame Raymond, Ihre Gabe im Namen der Menſchenliebe anzunehmen.