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er allein das ſtrafbare Benehmen der Marquiſe nicht. Vielleicht lachte man ihn ſchon längſt aus.
Bei dieſem Gedanken fuhr der Marquis vor Unwillen auf und erſt weiteres Nachdenken beruhigte ihn wieder; er entwarf den Plan, den wir ihn bei dem Diner im Rocher de Cancale haben ausführen ſehen, einen Plan, der ihn vor der Lächerlich⸗ keit retten und die Lacher auf ſeine Seite bringen zu müſſen ſchien für den Fall, daß die Untreue ſeiner Frau ſchon be⸗ kannt war.
Leidend, wie er war, denn nachdem das Duellfieber ver⸗ flogen, der Gedanke an den Tod verſchwunden war, fühlte er den Schmerz der tiefen und geheimen Wunde nur um ſo mehr, bei ſeiner Liebe und ſeinem Vertrauen gehörte ein ſchrecklicher Muth, eine gewaltige Selbſtbeherrſchung dazu, um ſo den Schmerz ſtoiſch zu verbergen, wie er es that.
Jetzt, da man weiß, wie ſchwer dem Herrn von Beaure⸗ gard ſeine anſcheinende Gleichgiltigkeit geworden, wird man auch an die Größe ſeiner Verzweiflung glauben, deren Beute er war, als er ſich nach jenem ſchrecklichen Diner allein in ſeinem Zimmer befand.
Ende der erſten Abtheilung.
Thereſe Dunoyer I. 12


