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es ſich handelt, die ernſte Anhänglichkeit eines Mannes nicht. Des Roches und Labirinte können deshalb nichts Beſſeres thun, als das Geſchöpf verachten und über ihre Rivalität lachen.
Montal. Ganz Recht; Sainte⸗Luce hat vollkommen Recht.
Der Herzog von Serda. Es giebt Frauen, um deret⸗ willen man ſich nicht ſchlägt.
Der Fürſt Caſtelli. Dieſe Weiber verlaſſen uns nicht, ſondern befreien uns von ſich.
Der Major. Der ketzte iſt der Betrogene, wie in der Geſchichte Serpentinens.
Lord Fitz⸗Herald. Ich glaube, Herr Labirinte iſt ſehr zu bedauern.
Beaudricourt dachend). Sehr wahr. Des Roches, Sie ſind dem Herrn Labirinte noch Dank ſchuldig, Sie müſſen ſich bei ihm entſchuldigen. Opferte er ſich nicht für Sie auf, indem er Sie von ſeiner Frau befreite?
Der Marquis 6ei Seich. Ach, mein Muth! erhalte mich aufrecht bis an's Ende. .
Alle. Sprechen Sie, Marquis. Nennen Sie die Frau.
Der Marquis (nachläſſig mit einem Zahnſtocher ſpielend). Dieſe Frau? — Sie werden ſich wundern, oder vielleicht auch nicht wundern.
Alle. Den Namen, Marquis, den Namen!
Des Roches Gei Seich. Er wird es nicht wagen.
Serpentine. Wir ſterben vor Ungeduld. Iſt dieſe Frau eine der unſrigen?
Der Marquis. Noch nicht, aber —, jetzt iſt ſie eine ſehr vornehme Dame.
Serpentine. Verheirathet? Eine Frau aus der großen Welt?
Der Marquis. Ich glaube es; eine verheirathete Frau, aus der größten Welt, kaum achtzehn Jahre alt, ſchon wie ein Engel, dabei unternehmend und Meiſterin in der Verſtellungs⸗ kunſt.
Serpentine. Und einen Mann hat ſie auch?
Der Marquis. Allerdings, ſie hat einen Mann; ich kenne ihn genau; er iſt ein galanter Mann, hoch erhaben über die kleinlichen Miſeren des menſchlichen Lebens und wird ſich


