Teil eines Werkes 
1. Band, Therese Dunoyer : 1. Band (1845) Thérèse Dunoyer
Entstehung
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Major; als Deputirter macht und entſetzt er Miniſter; er muß wiſſen, wie man dabei zu Werke geht.

Herr Labirinte Erröthend und ſti. Da die Majorität die Meinung des Landes repräſentirt, ſo müſſen die Führer dieſer Majorität — eer huſte) — dieſer Majorität — Eer trinkt ein Glas Waſſer).

Sainte⸗Luce. Sie wiſſen aber doch, mein werther Herr Labirinte, daß bei Herrn Roupi⸗Gobillon ſelten von einer Ma⸗ jorität die Rede iſt, im Gegentheile.

Herr Labirinte. Ich muß dem ehrenwerthen Pair be⸗ merklich machen —

Sainte⸗Luce. Hier ſind wir Alle Pairs (einander gleich), Herr Labirinte, Pairs vor dieſen g gutmüthigen Mädchen, nicht wahr, Clariſſe? — Doch um wieder auf Roupi⸗Gobillon zu kommen, ſo wurde er durch ein ſehr ſinnreiches Verfahren Miniſter; et und ein Dutzend andere „Erwählte des Volkes“ kamen eines Tages auf den ſcharfſinnigen Gedanken: „Die Parteien ſind ſo vieltheilig und geſpalten, daß das Appoint, welches eine Majorität ausmacht, höchſtens aus einem Dutzent Stimmen beſteht. Werden wir —

WMontal. Appoint?

Sainte⸗Luce. Wie Sie ſagen, Montal — werden wir po und man wird genöthigt ſein, mit uns zu zählen. Beaudricourt. Oder vielmehr, man wird nicht ohne uns zählen können. Der Marquis. Wir werden, wie man ſagt, den Werth einer gutgeſtellten Null haben. Sainte⸗Luce. Wir, eine unbemerkliche Unterabtheilung, werden dann die Majorität fertig machen und, da wir über alle

Fragen entſcheiden, einen großen Antheil von dem erhalten,

was von der Verwaltung zur Belohnung gegeben wird, denn man wird, um ſich unſerer Unterſtützung zu verſichern, wenig⸗ ſtens einen Miniſter aus unſerer Mitte nehmen müſſen. Ich nehme an, ſagte Roupi⸗Gobillon zu ſeinen Genoſſen, daß Ihr mir Eure Vollmacht gebt, daß ich der Bevollmächtigte der poli⸗ tiſchen Compagnie Roupi⸗ Gobillon und C. werde. Geſagt gethan; ihre Erwählten ſchaarten ſich zuſammen uz ſo Herr Roupi⸗Gobillon Miniſter.

Der Marquis. Und ſo wurde dieſer vn Manſch,