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Jann und ich, während des Sturmes um den Pen⸗kan⸗guer
ſehr beſorgt.“
„Nun, was that er während des Sturmes, der mein Haus vom Keller bis zum Giebel tüchtig geſchüttelt hat? Seit zehn Jahren hat kein ſolcher Orkan an der Küſte getobt. Ant⸗ worte; was geſchah während des Sturmes?“
— „Der Pen⸗kan⸗guer war auf dem Meere.“
„Herr Jeſus! Er wird ja ganz toll!“ rief der Rector und er fuiet die Hände dabei.
„Auf dem Meer mit Mor⸗Nader,“ ſetzte Les⸗en⸗ Goch Iin u.
Das Geſicht des Pfarrers verdüſterte ſich.
„Mit dem alten Narren? trotz den ſchlimmen Gerüchten, die über dieſen Menſchen umlaufen? Er thut Unrecht, Les⸗en⸗ Goch, ſehr Unrecht.“
— „Ja, ja, Herr Rector, er thut Unrecht. Mor⸗Nader iſt ein böſer Geiſt; er weiß mehr von der Zukunft, als ein guter Chriſt wiſſen darf.“
„Und Du biſt ein größerer Eſel, als ein guter Chriſt ſein darf. Willſt Du auch an die Zauberkunſt des alten Spitzbuben glauben? Du biſt ein eben ſo großer Narr, wie Dein Herr, und ich bin ein noch größerer, als ihr Beide, da ich vernünftig mit Dir rede. Führe mein Pferd in den Stall, ich werde zu Ewen geben.“
— „Der Pen⸗kan⸗guer ſchläft noch, Herr Rector.“
„Um zehn Uhr! Ich werde ihn wecken; es wäre nicht das erſte Mal. Sage der Ann⸗ Jann, daß ich hier frühſtücke.“
Der Bretagner verneigte ſich ehrerbietig und führte das Pferd des Pfarrers in den Stall, während der Abbé ſelbſt die mit Granitplatten belegte Treppe hinaufſtieg, die zu dem Zim⸗ mer des Herrn von Treff-Hartlog führte.
Statt an dem Schlafzimmer Ewen's anzuklopfen, trat er geräuſchvoll hinein und rief laut: „Auf, Faulpelz! auf!“
Ewen ſaß halb angekleidet auf dem Bette und betrachtete das Porträt, von welchem wir geſprochen haben. Um es beſſer ſehen zu können, hatte er es auf einen Stuhl vor ſich geſtellt.
Der Herr von Treff⸗Hartlog erſchrak bei der plötzlichen Ankunft des Rectors und wendete ſich raſch um.
„Welches Glück! Sie ſind es, mein guter Abbé von


